Anträge zur JHV 2010

Antrag auf Erhöhung der Mitgliederbeiträge in Erfüllung des §11(1) der Satzung DCLH

§ 11 (Beitrag)

(1)Die Höhe der Eintritts- und der Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand DCLH beantragen eine Erhöhung der Mitgliederbeitrage ab dem 01.01.2011:

Erstmitglied: 48,00 Euro ( 8,00 Euro Erhöhung )

Familienmitglied: 10,00 Euro ( 2,00 Euro Erhöhung )

 

Anträge auf Änderung der Zuchtordnung DCLH

1.Antrag

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beantragen folgende Erweiterung der Zuchtordnung DCLH §4.1.4. um den Unterpunkt c):

4.1.4 Wurfstärke / Häufigkeit der Zuchtverwendung
Eine generelle Begrenzung der Wurfstärke ist mit § 1 des Tierschutzgesetzes nicht zu vereinbaren.
Es ist nur ein Wurf pro Hündin im Kalenderjahr zulässig. Zwischen dem letzten Wurf und dem nächsten Belegen der Hündin müssen zwischen Wurftag und 1. Decktag mindestens liegen:
a) bei bis einschließlich 8 großgezogenen Welpen 10 Monate, auch wenn ein kompletter Wurf verendet oder nur aus Totgeburten besteht;
b) bei mehr als 8 großgezogenen Welpen 14 Monate Auch bei Ammen- und  oder Flaschenaufzucht bleiben diese Wurfpausen für die Mutterhündin bestehen.
c)Die Wurfpause nach einem Kaiserschnitt beträgt 14 Monate. Nach 2 Kaiserschnitten einer Hündin erlischt die Zuchttauglichkeit.

 

2.Antrag

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand DCLH beantragen folgende Ergänzung des §6.2.4. der Zuchtordnung DCLH ( Ergänzung dick gedruckt )

6.2.4 Künstliche Besamung
„Künstliche Besamung ist in Ausnahmefällen zur Verbesserung der Rasse möglich. Sie bedarf der Genehmigung durch den Zuchtausschuss; dies gilt für Hündinnen und für Rüden. Für das Verfahren gilt Punkt 12 des Zuchtreglements der FCI. Die danach erforderlichen Atteste sind an den Zuchtleiter zu senden. Grundvoraussetzung für eine künstliche Besamung ist in jedem Fall, dass die Hündin bereits mindestens einmal auf natürliche Weise gedeckt wurde und danach einen normal großen Wurf hatte.“

 

3.Antrag

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand DCLH beantragt die folgende Ergänzung des §7.5 der Zuchtordnung DCLH  ( Ergänzung dick gedruckt )

7.5 Wurfabnahme
„…

Die Welpen müssen zur Wurfabnahme durch einen Chip gekennzeichnet sein. Die Transponder-Implantation erfolgt an der linken Halsseite und wird vom Tierarzt vorgenommen. Zum jeweiligen Transponder müssen mindestens 5 Klebeetiketten mit der entsprechenden Transponder-Nummer vorliegen, und zwar für den  Wurfeintragungsantrag, für den Impfausweis, 2 Exemplare für das Zuchtbuchamt (Ahnentafel, Zahnkarte ) und 1 Etikett für das Haustierzentralregister( TASSO). Der Züchter ist verpflichtet, ein Chip-Lesegerät zu besitzen. Sollte der Transponder nach Abgabe des

Welpen nicht mehr lesbar sein, muss vor erneuter Transponder-Implantation und  vor der Änderung beim Zuchtbuchamt eine DNA-Untersuchung erfolgen.

Der Zuchtwart fertigt über die Wurfabnahme ein Protokoll an,…“

 

4.Antrag

Frau Rahel Schale / Drochtersen – Hüll beantragt eine Änderung der Zuchtordnung im § 4.1.2, indem folgender Satz gestrichen werden soll:

„ Zuchtrüden mit fehlendem M3 dürfen im Jahr maximal dreimal erfolgreich zum Deckeinsatz kommen.“

 

5.Antrag:

Frau Helga Leipelt / Rastede – Wahnbek beantragt eine Änderung der Zuchtordnung im § 9.4 (Leistungszucht), indem der Stempelaufdruck „Leistungszucht“ auf der Ahnentafel gestrichen werden soll. Dies zieht eine Streichung des folgenden Satzes im §9.4 der Zuchtordnung DCLH nach sich:

„… Haben beide Elterntiere die Schutzhundeprüfung , Fährtenhundeprüfung oder eine vergleichbare Prüfung , z.B. Rettungshundeprüfung , abgelegt , erhalten die Ahnentafeln der Nachkommen den Stempel „Leistungszucht“ auf der Vorderseite , sofern der entsprechende Nachweis rechtzeitig geführt wurde….“

 

 

Willi Güllix

Präsident DCLH