Anträge zur JHV 2009

I. Anträge auf Änderung der Satzung DCLH

Das zuständige Finanzamt hat den DCLH informiert, dass folgende Änderungen, in  den Antragstexten ( Anträge 1 und 2 ) fett gedruckt , erforderlich sind, um die Gemeinnützigkeit des Clubs zu behalten:

1. Antrag

Antrag des Vorstands DCLH auf Änderung der Satzung DCLH im §2 Absatz (2)

Der Vorstand DCLH beantragt die Änderung der Satzung DCLH im

I. Abschnitt: Allgemeiner Teil

§ 2 (Zweck)

Absatz (2) Sätze 3 und 4

Die alte Formulierung...

„... Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.“

...wird ersetzt durch die neuen, korrekten Sätze 3 und 4 lt. Mustersatzung Finanzamt:

„Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.“


2. Antrag

Antrag des Vorstands DCLH auf Änderung der Satzung DCLH im § 51 ( Auflösung )

X. Abschnitt: Schlussbestimmungen

§ 51 (Auflösung)

Absatz (2)

 Die alte Formulierung...

„Die Mitgliederversammlung beschließt zugleich mit einfacher Stimmermehrheit die Verwendung des Vereinsvermögens. Dieses muss entweder einem als gemeinnützig anerkannten Tierschutzverein oder einer anderen als gemeinnützig anerkannten kynologischen Organisation – die Zustimmung des zuständigen Finanzamtes vorausgesetzt – zufließen.“

... wird ersetzt durch die neuen, korrekten Sätze lt. Mustersatzung Finanzamt:

 „Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das  Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für einen als gemeinnützig anerkannten Tierschutzverein oder einer anderen als gemeinnützig anerkannten kynologischen Organisation. Die Mitgliederversammlung bestimmt mit einfacher Stimmenmehrheit einen dieser genannten Empfänger.“


II. Anträge auf Änderung der Zuchtordnung DCLH

1. Antrag:

Der Vorstand beschloss bereits auf der Basis des § 30 (1) der Satzung DCLH, dass ab 01.06.2007 ein  internationaler Zwingerschutz nach den Regularien des VDH und der FCI erteilt wird, um den Vorgaben des VDH zu entsprechen. Dafür ist eine Änderung des § 4.1.1.a ) durch den Ersatz von „ nationaler“ durch das Wort„ internationaler“  notwendig . Die JHV2008 beauftragte diesbezüglich den Vorstand DCLH, eine Formulierung mit entsprechender Antragsbegründung  zu finden.

§4 Zucht

4.1 Zuchtvoraussetzungen                                                                                                                               

4.1.1Allgemeines
Es darf nur mit reinrassigen, rassetypischen, gesunden und wesensfesten Leonbergern gezüchtet werden, die DCLH / FCI- anerkannte Ahnentafeln haben.
Voraussetzungen für alle Zuchtmaßnahmen sind:

„a)  internationaler Schutz eines Zwingernamens für den Züchter.“

Folgender bis zum 01.06.2007 gültiger Teil- bzw.Restsatz  wird ersatzlos gestrichen, da er theoretisch und in der durchgeführten Praxis des DCLH gegenstandslos geworden ist:„... , wobei zusätzlich ein  internationaler Schutz über die FCI dringend empfohlen wird .“

Der Vorstand DCLH stellt den Antrag an die JHV 2009, diese Änderung der Zuchtordnung DCLH zu bestätigen.


2. Antrag

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beantragen die Änderung der Zuchtordnung DCLH im § 4.1.1. im Sinne der Streichung von Hunden mit HD – Befund C aus der Zucht ( Änderung ist dick gedruckt )

...HD C 1   ( HD - leicht )             - nicht zur Zucht zugelassen ...


3. Antrag

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beantragen die Ergänzung des § 4.1.2. der Zuchtordnung DCLH: ( Ergänzung dick gedruckt )

§ 4.1.2. Zuchtzulassung
 „ Zur Zucht sind nur Hunde mit gültiger Körung und zuchttauglichem HD-Befund zugelassen
, was auch für Auslandseinsätze gilt.  ... .“


4. Antrag:

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beantragen die Erweiterung der Zuchtordnung DCLH im § 4.2.  ( Hinzufügung dick gedruckt ):

4.2 Verwendung von Auslandsrüden                                                                                                          

„Der Einsatz von Auslandsrüden ist rechtzeitig beim Zuchtleiter zu beantragen. Bei Paarungen mit ausländischen Zuchtrüden muss deren Zuchttauglichkeit den Mindestvoraussetzungen des DCLH entsprechen , insbesondere müssen dem Zuchtbuchamt mit dem Wurfeintragungsantrag die FCI-anerkannte  Ahnentafel und Bescheinigungen über die Vollzahnigkeit , 3 Ausstellungsbewertungen (mit mindestens den Prädikaten "Sehr Gut" ) und die Zuchtzulassung des Heimatlandes vorgelegt werden . Der HD-Befund des Heimatlandes wird anerkannt, sofern er den FCI-Richtlinien entspricht und auf dem Gutachten ein entsprechender Vermerk gemacht ist. Die Zuchtverwendung hinsichtlich des HD-Grades ist analog den Bestimmungen des DCLH anzuwenden.

Alle vorgelegten Dokumente müssen ins Deutsche übersetzt und den Kopien beigelegt sein.

Ausländische Rüden, die auf der Deckrüdenliste DCLH stehen und deren Eigentümer Mitglied im DCLH sind, werden deutschen Deckrüden gleichgesetzt.“


5. Antrag

Herr Eckhard Schmoock/Pasewalk beantragt die Änderung der Zuchtordnung DCLH im § 4.1.1. a)

„ Es ist ein nationaler Zwingerschutz des DCLH oder/und ein internationaler Zwingerschutz FCI für den Züchter erforderlich.“


6. Antrag

Herr Eckhard Schmoock/Pasewalk beantragt die Änderung der Zuchtordnung DCLH im § 4.1.1. g)

„In einem Zwinger ( bzw. Zwingeranlage ) hat zwischen den Deckakten mehrerer Hündinnen ein Mindestabstand von 14 Tagen zu erfolgen.“


7. Antrag

Herr Jürgen Mahnert/Lemförde beantragt die Änderung der Zuchtordnung DCLH im § 4.1.1.g)

„ Belegung von Zuchthündinnen

Bei der Haltung von Zuchthündinnen in einer Zuchtstätte, sowie Zuchtstätten mit gleicher Postanschrift, muss bei der Belegung von mehreren Zuchthündinnen ein Belegungsabstand von mindestens 56 Tagen eingehalten werden.“


8. Antrag

Herr Eckhard Schmoock/Pasewalk beantragt die Änderung der Zuchtordnung DCLH im § 6.2.a) ( Deckeinsatz der Rüden )

„ Der Deckeinsatz der Rüden ist auf drei im Quartal begrenzt. Es dürfen maximal zwei Deckeinsätze in einem Monat erfolgen.

Zwischen zwei Deckakten ist ein deckfreier Tag einzuhalten.“

 

Willi Güllix

Präsident